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Publikace:
„Deutsch und doch nicht deutsch“. Der Fahrtenschreiber und Kosmopolit José F. A. Oliver

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Rădulescu, Raluca

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Univerzita Pardubice

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Abstrakt

Im Werk des deutschen Dichters mit spanischem Migrationshintergrund José F.A. Oliver kommt den interkulturellen Paradigmen einer an der Schnittstelle mehrerer Kulturen gestifteten Identität eine besondere Bedeutung zu. Erfahrungen in der Fremde werden fokussiert, die den identitären Zusammenspielen einen großzügigen Schauplatz anbieten. Der Schriftsteller erweist sich in seinen Schilderungen als poeta doctus, der sich mit den Begebenheiten einer globalisierten Welt auseinandersetzt, wobei sowohl der identitäre Diskurs als auch das elitäre Nachdenken Eingang in seine Erwägungen finden. Da jeder bereiste Ort einem gewissen anderen Kulturraum angehört, wird er in seiner Einzigartigkeit dargestellt, wobei jedoch immer der kontrapunktische Blick am Werk ist, der das Verbindende einfangen möchte, um eine geistige Isotopie beleuchten zu können. Dem hybriden Status eines Migranten bewusst - „Deutsch und doch nicht deutsch. Spanisch und doch nicht spanisch. In Bewegung: Ich. Dazwischen: Bewusstes” -, sucht Oliver in seinen autobiographischen Essays und in seinen Gedichten immer nach einem Dialog der Kulturen.

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Klíčová slova

Migrationsliteratur, deutsche Gegenwartslyrik, interkulturelle Literatur, German migrants´ literature, contemporary German poetry, intercultural literature

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